1.Schritt:
Schon vor der Trennung informieren !In dieser Phase ist umfassende Information angesagt, zumal der Gesetzgeber dem Tag der Trennung besonderes Gewicht eingeräumt hat. Jetzt keine Fehler machen. Da es aber noch nicht sicher ist, ob Sie sich tatsächlich von Ihrem Partner trennen und wann die Trennung erfolgt, sollten Sie für die Informationen nicht zu viel Geld in die Hand nehmen.
Rat: Besuchen Sie stattdessen einen qualifizierten Vortrag zum Thema, um dort kostenoptimiert Tipps für die bevorstehende Trennung zu bekommen. Wichtig: Der Vortrag sollte idealerweise auf Ihre persönlichen Probleme ausgerichtet sein.
Vorträge Familien-und Erbrecht2. Schritt:
Den Anwalts vor der Mandatierung kennenlernen! Die Zeit nach der Trennung wird für Sie nicht einfach. Der Freundes- und Bekanntenkreis neigt zur Polarisierung, oft stellen sich auch wichtige finanzielle Fragen. Ihr Anwalt wird über seine Aufgabe als juristischer Berater hinaus, dessen Kompetenz außer Frage stehen sollte, zum Gesprächspartner, ja Vertrauten, bei dem man sich auch emotional gut aufgehoben fühlen muss. Da helfen Empfehlungen kaum weiter. Sie müssen sich mit Ihrem Anwalt verstehen. Das setzt zunächst voraus, dass "die Chemie" stimmt. Also müssen Sie Ihren Anwalt vor Ihrer Entscheidung kennenlernen.
Wo, natürlich in Aktion, in freier Rede, am besten bei einem Vortrag!
Vortrag Familienrecht3. Schritt:
Mediation oder klassisch juristisch? Eine übliche Erstberatung zum Spartarif macht nur Sinn, wenn Sie sich ausschließlich juristisch informieren wollen. Wenn Sie aber auch einen Blick auf alternative Methoden der Konfliktregelung werfen wollen, z.B. die Mediation und zunächst prüfen wollen, ob sofort rechtliche Maßnahmen notwendig sind oder zuerst eine Eheberatung oder eine Mediation versucht werden sollte, müssen Sie jetzt schon Weiche stellen. Mediation oder Anwalt? Alternativ oder klassisch?
ErstberatungMediation, SchnupperangebotScheidung plus: Kostengünstiger Mix aus beidem
4.Schritt:
Erstberatung strukturieren:Wenn der juristische Weg der für Sie richtige ist, muss als nächster Schritt die anstehende erste anwaltliche Beratung strukturiert werden.
Was wollen Sie, sich allgemein informieren oder eine rechtlich gezielte Beratung, die konkret auf Ihre persönlichen und juristischen Problemen eingeht. Und das auf dem Boden einer umfassenden Bestandsaufnahme mit dem Ziel, Ihre Situation selbst zu überblicken, mitdenken und selbst gestalten zu können. Wollen Sie sich selbst eine eigene Meinung bilden können? (Sie gehen ja auch nicht ziellos in den Supermarkt, um irgendetwas, sondern etwas ganz bestimmtes zu erwerben.)
ErstberatungQualifizierte BeratungStrategieberatung
5. Schritt:
Mit dem Anwalt: Gemeinsam die Strategie festlegen Es gibt nicht wenige Vorhaben, die ganz einfach deshalb scheitern, weil es an einem klar definierten Ziel und einem strategisch und taktisch abgestimmten Vorgehen fehlt. Wer das Ziel nicht kennt, kann auch nicht ankommen. Das Ergebnis beruht auf dem Zufall, darüber brauchen Sie sich nicht zu wundern.
"Sie können das machen, Sie können aber auch dieses oder jenes machen oder auch sein lassen", wenn Sie so etwas zu hören bekommen, statt konkreter Schritte und eines klar definierten Vorgehens, dann haben Sie nicht den richtigen Anwalt.
Strategieberatung
6. Schritt:
Informationen über Ihren Anwalt einholenRecherchieren Sie Informationen über den vorläufigen Anwalt Ihrer Wahl im Internet. Ist der Anwalt in dem Rechtsgebiet ausgewiesen, hat er zu dem Thema publiziert, ist er in diesem Rechtsgebiet spezialisiert?