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Tipps zur Schenkung

Erbrecht und Schenkungssteuer

Schieben Sie die Vermögensübertragung auf nachfolgende Generationen nicht auf die lange Bank, sondern handeln Sie rechtzeitig, solange Sie selbst noch gestalten können. Neben einer in manchen Fällen äußerst wichtigen testamentarischen Regelung, sollten Sie die Möglichkeit einer Schenkung zu Lebzeiten in Erwägung ziehen.

Vor allem Grundstücksschenkungen gegen Vorbehalt eines Nießbrauchs oder Wohnrechts sind ein beliebtes Mittel, um Vermögen beim Pflegefall vor dem Zugriff des Sozialamts zu entziehen, die steuerlichen Freibeträge alle 10 Jahre erneut zu nutzen und Pflichtteilsansprüche im Falle einer Enterbung zu minimieren.

Mittels Rückforderungsrechten könne Sie zudem Ihre Immobilie in bestimmten Fällen zurückverlangen, wenn sich das beschenkte Kind scheiden lässt, insolvent wird oder ohne Ihre Zustimmung die Immobilie verschenken möchte.

In manchen Fällen kann zudem ein Pflichtteilsverzicht der beschenkten Kinder von Vorteil sein – um den überlebenden alleinerbenden Ehegatten im Falle eines gemeinschaftlichen Testaments vor Ansprüchen zu sichern.

Gerne beraten wir Sie, um Ihren Schenkungsvertrag optimal auszugestalten. Vereinbaren Sie gleich einen Termin für eine kostenlosen 30-minütige Orientierungsberatung!

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Weiterführende Informationen

Haben Sie noch weitere Fragen zum Erbrecht? Wir haben die Antworten darauf.

Erbrechtliche Fragen sind häufig auch steuerrechtliche Fragen. Hier erfahren Sie mehr.

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Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie regeln Ihren Nachlass in allen Einzelheiten, Sie geben sich jede denkbare Mühe, Ihren letzten Willen zu formulieren und möchten sichergehen, dass dieser Wille auch von allen Beteiligten respektiert wird.
Mit Blogbeitrag vom 11. August diesen Jahres hatte ich Ihnen bereits einen Überblick über die Möglichkeiten der Testamentsvollstreckung gegeben. Der nachfolgende Beitrag zeigt auf, wie unerfahrene oder böswillige Erben den Nachlass gefährden oder gar vernichten können.
Egal wie viel Mühe man sich mit seinem künftigen Nachlass gibt, wenn der Fall der Fälle eintritt, können Sie selbst die Erbauseinandersetzung nicht mehr überwachen. Die Lösung dieses Problems liegt in der Bestimmung eines Testamentsvollstreckers. Hierbei handelt es sich um eine sachkundige Person Ihres Vertrauens, die nach Ihrem Tod dafür Sorge trägt, dass Ihre Anordnungen fachgerecht umgesetzt werden. Der Testamentsvollstrecker hat die Aufgabe, Ihren Nachlass auseinanderzusetzen und, wenn erforderlich, zu verwalten.
Ein nicht seltenes Beispiel zeigt, dass der Vertragsgestalter sowohl das materielle Recht, als auch die steuerlichen Folgen der Schenkung im Auge haben muss.
Ein Ehepaar, beide vorgerückten Alters, hat eine abbezahlte Immobilie aber keine Erben oder nur entfernte Verwandte, die dafür nicht in Betracht kommen. Beide haben eine zwar auskömmliche Rente, die aber durchaus noch etwas üppiger ausfallen könnte.
Wie kann bei Erhalt der Substanz eines Einfamilienhauses, welches zum Wohnen genutzt wird, gleichwohl ein überschießender Wert für den Lebensunterhalt nutzbar gemacht werden.

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