Aufhebungsvereinbarung

Vorteile des Aufhebungsvertrags

Die Beendigung eines Arbeitsvertrages durch eine Aufhebungsvereinbarung hat einige Vorteile gegenüber einer Kündigung des Arbeitgebers. Für beide Beteiligte, Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Es bedarf beispielsweise keiner Kündigung und auch der Kündigungsschutz entfällt. Durch Aufhebungsvertrages können auch Arbeitsverhältnisse aufgehoben werden, die nach dem Kündigungsschutzgesetz nicht kündbar wären oder zumindest Sonderrechte genießen würden.
Für den Arbeitnehmer ist diese Form ein Arbeitsverhältnis zu beenden von Vorteil, wenn das Unternehmen im positiven Einvernehmen verlassen werden und lange arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen vermieden werden sollen. Der Einstieg bei der neuen Arbeitsstelle kann so viel schneller stattfinden, ganz abgesehen davon, dass sich Kündigungen im Lebenslauf weniger positiv darstellen.

Potentiale der Aufhebungsvereinbarung nutzen

Potentiale des Aufhebungsvertrags

Wie zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses sollten auch bei dessen Beendigung durch das Instrument des Aufhebungsvertrages vorhandene Gestaltungsmöglichkeiten wahrgenommen werden. Die Dienstleistung unserer Rechtsanwälte für Arbeits- und Wirtschaftsrecht geht aber über reine Rechtsberatung hinaus.

Wir sorgen auf Wunsch auch für die rechtssichere Gestaltung der Vereinbarung, maßgeschneidert auf Ihre Situation. Kontaktieren Sie uns.

Arbeitsrecht

Mutterschutzgesetz – So sieht er aus

1.1 Anspruchsberechtigte Das Mutterschutzgesetz statuiert für alle Arbeitnehmerinnen ein Beschäftigungsverbot, unabhängig davon, ob sie in Vollzeit oder Teilzeit arbeiten, sich in einer beruflichen Ausbildung befinden oder einen Mini-Job haben. Auch Arbeitnehmerinnen mit einem befristeten Vertrag sind geschützt. Eine Verlängerung der Befristung erfolgt durch das Mutterschutzgesetz nicht. Das Mutterschutzgesetz gilt nicht für Selbstständige, Hausfrauen oder Adoptivmütter,…

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Arbeitsrecht

Entgeltfortzahlung trotz Selbstverletzung!

Ein Arbeitnehmer bricht sich selbst die Hand, der Arbeitgeber muss trotzdem für die Dauer der Erkrankung Lohnfortzahlung leisten. Das Landesarbeitsgericht Frankfurt (Az. 4 Sa 617/13) hatte folgenden Fall zu entscheiden: Der betroffene Arbeitnehmer ist in einem Baumarkt als Staplerfahrer beschäftigt. Da sein Stapler nicht über einen Wetterschutz verfügte, brachte der Arbeitnehmer selbst ein provisorisches Dach…

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Arbeitsrecht

Religiöse Bekundungen im Geschäftsverkehr – Kündigung möglich

Arbeitnehmer sollten mit religiösen Bekundungen im Geschäftsverkehr vorsichtig sein, wenn das vom Arbeitgeber untersagt wurde. Ansonsten droht die fristlose Kündigung. Das Landesarbeitsgericht Hamm (Az. 4 Sa 2230/10) hatte folgenden Fall zu entscheiden: Der betroffene Arbeitnehmer war als Telefonagent in einem Call-Center tätig, wo er telefonische Warenbestellungen entgegennahm. Er beendete Kundengespräche regelmäßig mit den Worten: “Jesus…

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Arbeitsrecht Rauchverbot Schild

Rauchen am Arbeitsplatz trotz Verbot

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Arbeitsrecht Mitarbeiter wird gekündigt aufgrund von Beleidigung auf Facebook

Beleidigung auf Facebook

Sauer auf den Chef? Da auf Facebook ohnehin alles Mögliche kommentiert, bewertet und mitgeteilt wird, ist die Versuchung bei vielen groß, dem Ärger über den eigenen Arbeitgeber auf dieser Plattform Luft zu verschaffen. Es hat sich aber offenbar noch nicht bei allen herumgesprochen, dass sich auch der ein oder andere Arbeitgeber auf Facebook bewegt und…

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