Kündigungsrecht

Kuendigungsrecht arbeitsrechtliche Konflikte

Häufig ist eine Kündigung des Arbeitsgebers Auslöser und Beginn arbeitsrechtlicher Konflikte. Diese sind für alle Beteiligten, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer unerfreulich. Durch eine Vielzahl an gesetzlichen Bestimmungen und gerichtlichen Entscheidungen wird die einseitige Auflösung des Arbeitsverhältnisses immens beeinflusst und schafft so Raum für Einwendungen und macht Probleme bis zum Rechtsstreit.

Alternativ zur Kündigung sollten Sie an die Möglichkeit der einvernehmlichen Aufhebung des Arbeitsverhältnisses denken. Diese Gestaltung hat für alle Beteiligten positive Aspekte.

Was ist bei Kündigungen zu beachten?

Wichtiges bei Kuendigung
  • Das Kündigungsschutzgesetz, wenn mehr als zehn Arbeitnehmer im Betrieb sind.
  • Eine Kündigung ist rechtswidrig, wenn sie sozial nicht gerechtfertigt ist. Das ist der Fall, wenn der Arbeitnehmer nicht aufgrund seiner Person oder seinem Verhalten gekündigt wird oder die Kündigung auch nicht aus betrieblichen Gründen erfolgt.
  • Bestimmte Personengruppen, wie Schwangere oder Schwerbehinderte genießen hinsichtlich einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses Sonderrecht. Diese stellen Ausnahmen dar und sollen dringend beachtet werden.
  • Beachten Sie Sonderregelungen für gesetzliche, einzel- oder tarifvertragliche Kündigungsfristen.

Konsultieren Sie uns rechtzeitig im Vorfeld einer Kündigung, damit teure Fehler vermieden werden. Insbesondere gilt diese Empfehlung für fristlose Kündigungen. Die Maßnahme und das Kündigungsschreiben sollten Sie unbedingt vor dem Versand mit uns abstimmen.

Arbeitsrecht

Mutterschutzgesetz – So sieht er aus

1.1 Anspruchsberechtigte Das Mutterschutzgesetz statuiert für alle Arbeitnehmerinnen ein Beschäftigungsverbot, unabhängig davon, ob sie in Vollzeit oder Teilzeit arbeiten, sich in einer beruflichen Ausbildung befinden oder einen Mini-Job haben. Auch Arbeitnehmerinnen mit einem befristeten Vertrag sind geschützt. Eine Verlängerung der Befristung erfolgt durch das Mutterschutzgesetz nicht. Das Mutterschutzgesetz gilt nicht für Selbstständige, Hausfrauen oder Adoptivmütter,…

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Arbeitsrecht

Entgeltfortzahlung trotz Selbstverletzung!

Ein Arbeitnehmer bricht sich selbst die Hand, der Arbeitgeber muss trotzdem für die Dauer der Erkrankung Lohnfortzahlung leisten. Das Landesarbeitsgericht Frankfurt (Az. 4 Sa 617/13) hatte folgenden Fall zu entscheiden: Der betroffene Arbeitnehmer ist in einem Baumarkt als Staplerfahrer beschäftigt. Da sein Stapler nicht über einen Wetterschutz verfügte, brachte der Arbeitnehmer selbst ein provisorisches Dach…

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Arbeitsrecht

Religiöse Bekundungen im Geschäftsverkehr – Kündigung möglich

Arbeitnehmer sollten mit religiösen Bekundungen im Geschäftsverkehr vorsichtig sein, wenn das vom Arbeitgeber untersagt wurde. Ansonsten droht die fristlose Kündigung. Das Landesarbeitsgericht Hamm (Az. 4 Sa 2230/10) hatte folgenden Fall zu entscheiden: Der betroffene Arbeitnehmer war als Telefonagent in einem Call-Center tätig, wo er telefonische Warenbestellungen entgegennahm. Er beendete Kundengespräche regelmäßig mit den Worten: “Jesus…

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Arbeitsrecht Rauchverbot Schild

Rauchen am Arbeitsplatz trotz Verbot

Viele Arbeitgeber gestatten ihren Mitarbeitern zumindest in den Arbeitspausen den Konsum von Tabakprodukten, sei es am Arbeitsplatz, in speziellen Räumen oder eben im Freien. Auch wer ohne eine solche Erlaubnis zur Zigarette greift, muss in aller Regel nicht sofort mit einer Kündigung rechnen, sondern allenfalls mit einer Abmahnung. Raucht jedoch ein Transportfahrer von Gefahrgut (hier:…

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Arbeitsrecht Mitarbeiter wird gekündigt aufgrund von Beleidigung auf Facebook

Beleidigung auf Facebook

Sauer auf den Chef? Da auf Facebook ohnehin alles Mögliche kommentiert, bewertet und mitgeteilt wird, ist die Versuchung bei vielen groß, dem Ärger über den eigenen Arbeitgeber auf dieser Plattform Luft zu verschaffen. Es hat sich aber offenbar noch nicht bei allen herumgesprochen, dass sich auch der ein oder andere Arbeitgeber auf Facebook bewegt und…

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